Nun war es also wieder einmal so weit. Ich sollte das Land verlassen. Meine Heimat verlassen. Dieses eine Mal nicht aus freien Stücken, sondern weil La entschieden hatte, das ein Untergang des Landes allein das Gleichgewicht zwischen den Mächten halten können wird.
Ich kann noch nicht glauben, das ich nun zum zweiten mal eine geliebte Heimat verlieren sollte. Ungewiss auch, ob ich jemals meine liebsten wieder sehen werde.
Nicht einmal Ithildin und Varda liessen mich in ihrer Nähe verweilen. Einen Grund dafür, warum ich nicht bei Ihnen bleiben durfte verrieten sie mir nicht.
Es wurde nur gesagt, das wir uns alle nach neuem Land umschauen sollten in der Welt.
Ich ahne aber, das etwas anderes hinter ihrem Zurück bleiben stecken soll.
Es schmerzt mich tief, glaube ich doch, das mein Verhalten der letzten Dekaden Schuld daran ist, das sie mich nicht bei sich haben wollen.
Mein Weg auf das Schiff führte mich nur an wenigen Orten meiner alten Heimat vorbei... ich verschloss nahezu meine Augen vor dem was ich in guter Errinnerung halten wollte. Zu sehr sah man die Veränderungen schon... spürte sie noch viel stärker. Das Wasser stieg. Unaufhaltsam. Am Hafen angekommen warf ich nur einen kurzen Blick zurück, als ich plötzlich dieses kleine Wesen sah... zwischen deutlich tiefen Stellen des Meeres ragte ein Stück Land heraus vom ehemaligen Ufer Elwynes. Ich liess es auch beim Gang auf das Schiff nicht aus den Augen. Als wir ablegten, dauerte es nur wenige Augenblicke, bis ich erkannte wer dort sass: Der kleine Unglückswolf, den ich kennen lernte, als es ihm am schlechtesten ging... ja, als er beinahe dem Tode näher war als dem Leben.
Mich an einen Gedanken klammernd liess ich meine Brüder und Schwestern auf diese kleine neue Insel zusteuern. Zum Glück hatten wir nur leichte Fahrt udn es gelang mir, den sichtlich verstörten Wolf über die Planke aufs Schiff zu bekommen. Auch wenn ich zwischendurch zweifelte, ob mich La überhaupt mein Ziel erreichen lassen wollte, so liess der Wolf am Ende doch zu, das ich ihn von dort herunter hole.
Aber er ist schon seltsam. Er läuft zunehmend unruhiger auf Deck des Schiffes nun herum. Auch ihm missfällt diese hilflose Suche nach Land scheinbar. Trockenfleisch verschmäht er zusehends und ich fürchte schon, das es schwierig werden könnte, ihn davon abzuhalten sich auf so viel frisches Fleisch zu stürzen, das ihm tagtäglich vor der Schnauze herläuft. Ich bin schon froh, das Nhureia es in dem Käfig, gut geschüzt vor ihm, aushält und noch nicht zetert.
Fisch beäugt er nur kritisch, frisst ihn dann aber nicht, also erst mal weite Trockenfleisch.
...
Meine Idee, nach Athranor zu Reisen habe ich nun, nach drei Wochen des Nachdenkens verworfen. Ich will zurück. Zurück zu Varda und Ithildin. Zurück, um zu schauen, ob sich auch andere Elben schon wieder eingefunden haben.
Plötzlich kommt der Wolf ganz aufgeregt zu mir, er hat etwas entdeckt, noch ehe ich auch nur etwas ahnen konnte, schon fällt es mir quasi in den Schoss...
Ich glaube ich schau nicht Recht und mein Blick fällt gleich nach hinten zu Nhureia, als mir bewusst wird, das diese Ähnlichkeit nur auf den ersten Blick war. Als ich das kleine eingerollte Pergament am Fuss der gelandeten Eule sehe, muss ich den Wolf auch schon davon abhalten die Eule zu reissen. Ich erkenne ihn nicht wieder. Er knurrt und fletscht die Zähne wie noch nie zuvor... und hätte ich mich nicht just in diesem Moment vor die Eule gestellt, die scheinbar vor lauter Erschöpfung nicht mehr aufsteigen wollte oder konnte, hätten wir nun eine Eule weniger.
Auch wenn ich des Wolfes Lust verstehen kann. Doch muss er sich noch gedulden, bis wir wieder festen Boden unter den Füssen haben. Dann kann er jagen soviel wie ihm beliebt.
Einer der Elben, die mit auf diesem Schiff sind, halten ihn nun vorsichtig fest, aber er windet sich, das ich fürchte, das er gleich zubeisst, so dass ich versuche ihn mit der Melodie, die meine Mutter mich lehrte zu beruhigen, noch während ich die Eule fasse und sie zur zeternden Nhureia in den Käfig setze und dann dort versuche das Pergament zu entfernen.
Henry!
Er hat Land gefunden, das zum Verweilen einläd!
Ich rufe es laut aus, lausche dann dem typisch verhaltenem Jubel der Elben die mich begleiten. Ich lese dann noch einmal den Brief.
Henry beschreibt den Weg den er bei der Abreise eingeschlagen hat.
Ich berate mich mit den anderen Elben, ehe wir nach nur kurzer Zeit eins sind und genau diesem Ziel entgegen steuern
Samstag, 8. Oktober 2011
Donnerstag, 4. August 2011
LOW Sale und 60L Sunday
Hier findet ihr jede Woche neue SL-Specials für teilweise weniger als die Hälfte des regulären Preises.
Schaut einfach mal rein:
Letter of the week (LOW)
Jeden Samstag kommt zudem eine neue Liste für den 60L Sunday bei dem jedes Objekt nur 60 Linden kostet:
60L Sunday von Cara Ametza
Und zu guter Letzt noch die Steals and Deals
Steals and Deals
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Mittwoch, 3. August 2011
Rückkehr von einer langen Reise
Nun war es also soweit,
Su war in ihre Heimat zurück gekehrt.
Doch wo waren sie alle. Bis auf die Wachen im Palast traf sie niemanden. Man berichtete ihr von Elben, die auf eine Reise gegangen seien, sowie davon, das die Königin wohl im Land unterwegs ist.
Der Turm von Sera... verändert... er sieht nicht mehr aus wie der den Su kannte... auch Seras Möbel waren fort... Su wusste gleich, was das bedeutet, aber den Schmerz musste sie nun vorerst verdrängen. Wichtige Nachrichten galt es weiter zu tragen... die geliebten Schwestern, Brüder und Freunde mussten gefunden und gewarnt werden.
Alruna war in ihrem Haus ebensowenig zu finden, wie Ithildin in ihrem. Auch Mederia schien ganz fort... die Wachen berichten von ihrer Abreise. Deshirelle fand sie auch nirgends. Das eigene Baumhaus war nur wenige Minuten ein Trost... wo konnten sie nur alle sein? Henry... Gabranth... Makani... Nelani... Arkin... auch Nefru... niemand war im Wald oder Palast zu finden.
So machte sich Su auf den Weg, Elyion aufzusuchen.
Die Ereignisse nahmen ihren Lauf. Einerseits traf sie dort glücklich auf die so geliebte Alruna, andererseits auch auf jene, der sie nach den vielen Berichten Hannas nicht mehr traut: Die Prima Maga Canidio.
Kathleenas plötzliches Erscheinen und die Worte die sie an alle richtet, dabei Canidio ausschliessend, bringen Bestätigung der Vermutungen Su´s. Harsch klingt Elyion im vertrauten Gespräch, natürlich ist es schmerzvoll für ihn, doch muss dringend geprüft werden, ob Canidio eine Gefahr für alle Wesen ist... ob man ihr noch trauen darf... oder ob sie auf Seiten der Schatten steht.
Der Weg zurück ins Elbenland... die Schlangen, die angreifen... Su und Alruna vermuten Leviathan, den Magier dahinter... unklar ist, mit welcher Gesinnung... braucht er Hilfe oder bringt er Leid?
Die Nacht bei Alruna verbringend nahm sie sich vor, morgen erneut ihre Schwestern und Brüder... und die Königin zu suchen.
Edhil ertannen en Carima... wo sind sie nur alle?
Su war in ihre Heimat zurück gekehrt.
Doch wo waren sie alle. Bis auf die Wachen im Palast traf sie niemanden. Man berichtete ihr von Elben, die auf eine Reise gegangen seien, sowie davon, das die Königin wohl im Land unterwegs ist.
Der Turm von Sera... verändert... er sieht nicht mehr aus wie der den Su kannte... auch Seras Möbel waren fort... Su wusste gleich, was das bedeutet, aber den Schmerz musste sie nun vorerst verdrängen. Wichtige Nachrichten galt es weiter zu tragen... die geliebten Schwestern, Brüder und Freunde mussten gefunden und gewarnt werden.
Alruna war in ihrem Haus ebensowenig zu finden, wie Ithildin in ihrem. Auch Mederia schien ganz fort... die Wachen berichten von ihrer Abreise. Deshirelle fand sie auch nirgends. Das eigene Baumhaus war nur wenige Minuten ein Trost... wo konnten sie nur alle sein? Henry... Gabranth... Makani... Nelani... Arkin... auch Nefru... niemand war im Wald oder Palast zu finden.
So machte sich Su auf den Weg, Elyion aufzusuchen.
Die Ereignisse nahmen ihren Lauf. Einerseits traf sie dort glücklich auf die so geliebte Alruna, andererseits auch auf jene, der sie nach den vielen Berichten Hannas nicht mehr traut: Die Prima Maga Canidio.
Kathleenas plötzliches Erscheinen und die Worte die sie an alle richtet, dabei Canidio ausschliessend, bringen Bestätigung der Vermutungen Su´s. Harsch klingt Elyion im vertrauten Gespräch, natürlich ist es schmerzvoll für ihn, doch muss dringend geprüft werden, ob Canidio eine Gefahr für alle Wesen ist... ob man ihr noch trauen darf... oder ob sie auf Seiten der Schatten steht.
Der Weg zurück ins Elbenland... die Schlangen, die angreifen... Su und Alruna vermuten Leviathan, den Magier dahinter... unklar ist, mit welcher Gesinnung... braucht er Hilfe oder bringt er Leid?
Die Nacht bei Alruna verbringend nahm sie sich vor, morgen erneut ihre Schwestern und Brüder... und die Königin zu suchen.
Edhil ertannen en Carima... wo sind sie nur alle?
Montag, 1. August 2011
Tag 42
Liebe Alruna,
ich spüre Carima förmlich... der Wind hat zugenommen. Die Elben sprechen von weniger als einer Hand voll Tagen, bis ich wieder bei Euch bin.
Die Stimmung der Elben wird besser, je näher das Ende der Reise rückt... einige Schiffe sah ich in der Ferne an uns vorbei fahren. Jedesmal musste ich den Atem anhalten, weil mir die Reise nach Errhain durch den Kopf ging. Aber alles ist friedlich. Auch das spüre ich... es wird nichts mehr geschehen, bis wir unser Ziel erreichen.
Das Ende der Reise.
Wie gerne würde ich meine Ankunft ankündigen... Ich hoffe, das auch bei Euch alles in Frieden verlief, auch wenn eine leise Vorahnung sich in mir breit macht, die ich nicht näher beschreiben kann.
Orodreth sieht mich skeptisch an, wenn ich ihm meine Sorgen schildere, auch meint er, das ich diesem Gefühl durchaus nachgeben soll. Er wusste ja um die Lage im Land und auch er sorgt sich.
Ich hoffe, das ich euch alle nun schon bald wiedersehen werde.
Su
ich spüre Carima förmlich... der Wind hat zugenommen. Die Elben sprechen von weniger als einer Hand voll Tagen, bis ich wieder bei Euch bin.
Die Stimmung der Elben wird besser, je näher das Ende der Reise rückt... einige Schiffe sah ich in der Ferne an uns vorbei fahren. Jedesmal musste ich den Atem anhalten, weil mir die Reise nach Errhain durch den Kopf ging. Aber alles ist friedlich. Auch das spüre ich... es wird nichts mehr geschehen, bis wir unser Ziel erreichen.
Das Ende der Reise.
Wie gerne würde ich meine Ankunft ankündigen... Ich hoffe, das auch bei Euch alles in Frieden verlief, auch wenn eine leise Vorahnung sich in mir breit macht, die ich nicht näher beschreiben kann.
Orodreth sieht mich skeptisch an, wenn ich ihm meine Sorgen schildere, auch meint er, das ich diesem Gefühl durchaus nachgeben soll. Er wusste ja um die Lage im Land und auch er sorgt sich.
Ich hoffe, das ich euch alle nun schon bald wiedersehen werde.
Su
Dienstag, 26. Juli 2011
Tag 36
Liebe Alruna,
Nun sind es schon fünf Wochen, die ich nicht bei Euch bin... der Wind meint es nicht gut mit uns, wir haben eine kleine fruchtbare Insel angesteuert und füllen unser Lager im Bauch des Schiffes mit den dort zu findenden Nahrungsmitteln auf. Morgen schon geht es weiter, ich sammle weiter Kraft so gut es geht. Wüsste ich nur, was mich in der Heimat erwartet. Die Ungewissheit nagt an mir.
Die anderen Elben auf dem Schiff sind ruhiger geworden. Auch sie können die Rückkehr kaum mehr erwarten. Es scheint ein wenig als seien sie froh, das wir auf dem Rückweg sind.
So vieles habe ich Dir zu erzählen wenn ich wieder zurück bin, Hannas Worte alleine gehen mir kaum aus dem Kopf.
Bald schon werde ich bei dir sein
Deine Su
Nun sind es schon fünf Wochen, die ich nicht bei Euch bin... der Wind meint es nicht gut mit uns, wir haben eine kleine fruchtbare Insel angesteuert und füllen unser Lager im Bauch des Schiffes mit den dort zu findenden Nahrungsmitteln auf. Morgen schon geht es weiter, ich sammle weiter Kraft so gut es geht. Wüsste ich nur, was mich in der Heimat erwartet. Die Ungewissheit nagt an mir.
Die anderen Elben auf dem Schiff sind ruhiger geworden. Auch sie können die Rückkehr kaum mehr erwarten. Es scheint ein wenig als seien sie froh, das wir auf dem Rückweg sind.
So vieles habe ich Dir zu erzählen wenn ich wieder zurück bin, Hannas Worte alleine gehen mir kaum aus dem Kopf.
Bald schon werde ich bei dir sein
Deine Su
Donnerstag, 21. Juli 2011
Tag 30
Alruna, der Wind flaut ab. Ich sorge mich um unsere Heimkehr. Hoffentlich haben wir bald Glück... hoffentlich schafft es einer der Elben, die Winde zu rufen... ich will nur noch heim...
Die Stimmung auf dem Schiff ist gereizt. Wenn es so weiter geht müssen wir doch wieder Rast im Land der Drachen machen, selbst die Ältesten unter den Elben hier sind darüber besorgt. Ich glaube noch immer daran, das La uns sicher heim führen, und mich in deine und die Arme all der anderen geliebten Elben führen wird.
Dennoch beschleicht mich innerlich ein komisches Gefühl, ohne sagen zu können warum, empfinde ich eine Art Angst vor dem was ich in Carima vorfinden könnte.
Vor allem eins beschäftigt mich, aber du wirst an meiner ersten Frage bereits merken, was es ist... falls es zu der Frage kommt. Denn ich hoffe immer noch, das ich entdecke, was ich erhoffe, wenn ich die Lichter des Elbenpalastes in der Ferne erspähen kann. Weniger als 14 Nächte noch, wenn der Wind wieder kommt, ich hoffe, das er es bald wieder tut.
Su
Die Stimmung auf dem Schiff ist gereizt. Wenn es so weiter geht müssen wir doch wieder Rast im Land der Drachen machen, selbst die Ältesten unter den Elben hier sind darüber besorgt. Ich glaube noch immer daran, das La uns sicher heim führen, und mich in deine und die Arme all der anderen geliebten Elben führen wird.
Dennoch beschleicht mich innerlich ein komisches Gefühl, ohne sagen zu können warum, empfinde ich eine Art Angst vor dem was ich in Carima vorfinden könnte.
Vor allem eins beschäftigt mich, aber du wirst an meiner ersten Frage bereits merken, was es ist... falls es zu der Frage kommt. Denn ich hoffe immer noch, das ich entdecke, was ich erhoffe, wenn ich die Lichter des Elbenpalastes in der Ferne erspähen kann. Weniger als 14 Nächte noch, wenn der Wind wieder kommt, ich hoffe, das er es bald wieder tut.
Su
Montag, 18. Juli 2011
Tag 26
Meine kleine Alruna...
bald schon sehen wir uns wieder. Ein zwiespältiges Gefühl umfängt mich seit Stunden. Wir sind vor 4 Stunden aufgebrochen, doch schon vor dem Schiffgang verdunkelte sich der Himmel. Wie eine unheilbringende Nachricht wirkte es, viele der Lichtelben an Bord machen sorgenvolle Gesichter.
Ich vertraue auf La... mehr als jemals zuvor. Sicher wird es uns nach Carima zurück führen.
Der Abschied von meinen Eltern fiel mir schwerer, als ich zeigen konnte. Im Gegensatz zu meiner Mutter gab mein Vater mir Kraft und Zuversicht mit auf den Weg, der Blick meiner Mutter ähnelte jenem von Seraphina bei ihrem Abschied. Tiefe Trauer alleine sah man darin, so als stürbe mit meiner Abreise die Hoffnung. Erneut versprach mir mein Vater, das er mit ihr eines Tages zu uns kommen wird, wenn die Zeit reif ist. Du glaubst nicht wie sehr ich meinem Vater für diese Worte dankbar bin, konnte ich doch so, zwar mit schwerem Herzen, aber voller Hoffnung das Schiff betreten.
Seit dem Moment, als ich das Land aus den Augen verlor, sehe ich in die Zukunft.
Was erwartet mich zu Hause? Geht es Euch allen gut? Viele Fragen schwirren mir im Kopf herum und ich werde in den vor uns liegenden Tagen die Meditation zur Stärkung nutzen... Vielleicht gelingt mir im Schutze der Besatzung des Schiffes gar eine tiefe Meditation, auch wenn mir der Wald fehlt. Ich spüre, das ich Kraft brauche, so ich nicht glaube, das sich in den wenigen Wochen das Ungleichgewicht zwischen den Mächten wesentlich verändert hat... ich hoffe gar, das es sich nicht verschlimmert hat.
Liebste Alruna... bald bin ich bei Euch.
Su
bald schon sehen wir uns wieder. Ein zwiespältiges Gefühl umfängt mich seit Stunden. Wir sind vor 4 Stunden aufgebrochen, doch schon vor dem Schiffgang verdunkelte sich der Himmel. Wie eine unheilbringende Nachricht wirkte es, viele der Lichtelben an Bord machen sorgenvolle Gesichter.
Ich vertraue auf La... mehr als jemals zuvor. Sicher wird es uns nach Carima zurück führen.
Der Abschied von meinen Eltern fiel mir schwerer, als ich zeigen konnte. Im Gegensatz zu meiner Mutter gab mein Vater mir Kraft und Zuversicht mit auf den Weg, der Blick meiner Mutter ähnelte jenem von Seraphina bei ihrem Abschied. Tiefe Trauer alleine sah man darin, so als stürbe mit meiner Abreise die Hoffnung. Erneut versprach mir mein Vater, das er mit ihr eines Tages zu uns kommen wird, wenn die Zeit reif ist. Du glaubst nicht wie sehr ich meinem Vater für diese Worte dankbar bin, konnte ich doch so, zwar mit schwerem Herzen, aber voller Hoffnung das Schiff betreten.
Seit dem Moment, als ich das Land aus den Augen verlor, sehe ich in die Zukunft.
Was erwartet mich zu Hause? Geht es Euch allen gut? Viele Fragen schwirren mir im Kopf herum und ich werde in den vor uns liegenden Tagen die Meditation zur Stärkung nutzen... Vielleicht gelingt mir im Schutze der Besatzung des Schiffes gar eine tiefe Meditation, auch wenn mir der Wald fehlt. Ich spüre, das ich Kraft brauche, so ich nicht glaube, das sich in den wenigen Wochen das Ungleichgewicht zwischen den Mächten wesentlich verändert hat... ich hoffe gar, das es sich nicht verschlimmert hat.
Liebste Alruna... bald bin ich bei Euch.
Su
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